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Schmittenhöhe Zell am See – Panoramaberg für Sommer & Winter

Wanderweg auf der Höhenpromenade der Schmittenhöhe mit Blick auf den Zeller See
Foto: © Zell am See-Kaprun Tourismus

Das Wichtigste in Kürze

Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See, 1.965 Meter hoch, mit Blick auf den Zeller See und rund 30 Dreitausender. Ihr größter praktischer Vorteil: Sie brauchen kein Auto – die Gondeln starten am Stadtrand, und im Winter endet die Talabfahrt fußläufig zum Ort. Im Winter rund 77 Pistenkilometer mit Funslope, Snowpark, Kidsslope und Nachtskilauf; im Sommer ein Wanderberg mit weitgehend flacher Höhenpromenade, Familienstationen rund um Drache Schmidolin und Paragleiter-Startplatz. Für Höhe, Firn und Schneesicherheit im Oktober ist dagegen das Kitzsteinhorn die richtige Wahl.

Teil unseres großen Guides: Zell am See entdecken

Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See und mit 1.965 Metern einer der schönsten Aussichtsberge der Salzburger Alpen. Mehrfach als beste österreichische Sommerbergbahn ausgezeichnet, verbindet die „Schmitten“ bequeme Bergbahnen mit einem Rundblick auf rund 30 Dreitausender – im Sommer wie im Winter. Anders als das hochalpine Kitzsteinhorn ist sie ein waldreicher, freundlicher Berg, der direkt über der Stadt liegt und zu Fuß erreichbar bleibt.

Anreise und Bergbahnen

Gleich mehrere Seilbahnen bringen Sie von Zell am See aus auf den Berg. Die Gondeln starten am Stadtrand und am Schmittenhöhe-Areal; in wenigen Minuten gleiten Sie über Wälder und Almwiesen nach oben – ohne Mautstraße und ohne Stau. Oben erschließen weitere Lifte die Höhenpromenade und die Gipfelregion.

Das ist der praktische Vorteil der Schmitten gegenüber jedem anderen Berg der Region: Sie brauchen kein Auto. Vom Bahnhof Zell am See erreichen Sie die Talstationen zu Fuß oder mit dem Skibus, und im Winter endet die Talabfahrt wieder fußläufig zum Ort. Wer ohne Auto anreist, ist hier am flexibelsten.

Ein Hinweis zur Planung: Die Bergbahn ist häufig in der Sommer- beziehungsweise Gästekarte enthalten. Fragen Sie in Ihrer Unterkunft nach, bevor Sie ein Ticket lösen – das gilt für viele Betriebe in Zell am See.

Das Panorama: bis zu 30 Dreitausender

Das Herzstück der Schmittenhöhe ist der Ausblick. Vom Gipfel reicht der Blick über den tiefblauen Zeller See und die Stadt bis zu rund 30 Dreitausendern – darunter das Kitzsteinhorn und die Gletscher der Hohen Tauern. Die Aussichtsplattform „Kaiserblick“ inszeniert dieses Panorama besonders wirkungsvoll.

Wann Sie hinauffahren, entscheidet über das Erlebnis stärker als alles andere. Am Vormittag ist die Fernsicht meist am klarsten; im Lauf des Tages bauen sich im Sommer häufig Quellwolken auf, die den Blick auf die Tauern verdecken. Im Winter lohnt gerade der Hochnebeltag: Liegt im Tal graue Suppe, stehen Sie oben nicht selten in der Sonne über einem geschlossenen Wolkenmeer.

Sommer auf der Schmitten

Im Sommer ist die Schmittenhöhe vor allem ein Wanderberg – und einer, der ungewöhnlich viele Ansprüche gleichzeitig bedient, weil die Bahn die Höhenmeter übernimmt.

  • Weitläufiges Wandernetz von der weitgehend flachen Höhenpromenade bis zur Gipfeltour
  • Geführte Wanderungen und Themenwege für alle Konditionsstufen
  • Österreichs höchstgelegener E-Motocross-Park
  • Startplatz für Paragleiter mit Blick über den Zeller See
  • Yoga- und Achtsamkeitsangebote am Berg

Für einen ersten Besuch ist die Höhenpromenade die richtige Wahl: weitgehend flach, gut markiert, mit Einkehrmöglichkeiten unterwegs und jederzeit abkürzbar. Leichte Routen im Detail beschreibt unser Beitrag zu leichten Wanderungen auf der Schmittenhöhe.

Winter im Skigebiet Schmittenhöhe

Im Winter ist die Schmitten mit rund 77 Pistenkilometern das größere der beiden lokalen Skigebiete – und das abwechslungsreichere. Wald als Windschutz, breite Genussabfahrten und Talabfahrten bis in den Ort machen sie zum Alltagsberg für alle, die in Zell am See wohnen.

  • Rund 77 Pistenkilometer vom flachen Übungshang bis zur anspruchsvollen schwarzen Abfahrt
  • Funslope XXL und Snowpark
  • Nachtskilauf an ausgewählten Abenden
  • Kinderskikurse und eigene Kidsslope
  • Sonnenterrassen und Hütten direkt an der Piste

Ehrlich eingeordnet: Wenn Sie Höhe, Firn im Frühjahr oder Schneesicherheit im Oktober suchen, sind Sie am Kitzsteinhorn besser aufgehoben. Die Schmitten spielt ihre Stärken bei Neuschnee im Wald, bei kurzen Wegen und mit Kindern aus. Den direkten Vergleich beider Berge finden Sie unter Kitzsteinhorn oder Schmittenhöhe, den Skipass erklärt der Beitrag Skipass-Preise verstehen.

Familienberg mit Schmidolin

Drache Schmidolin führt kleine Gäste durch interaktive Erlebniswelten mit Rätseln, Stationen und Mutproben. So wird der Berg zum Abenteuerspielplatz – und die Familie verbringt den Tag mit Erkunden statt mit Diskussionen über die Weiterfahrt.

Praktisch für Eltern: Die Stationen liegen entlang gut begehbarer Wege im Gipfelbereich, sodass sich die Runde jederzeit abkürzen lässt. Im Winter gibt es eine eigene Kidsslope und Kinderskikurse; zum Skifahrenlernen ist die Schmitten wegen der kurzen Wege und der geschützten Lage deutlich angenehmer als der Gletscher.

Einkehren mit Aussicht

Zahlreiche Bergrestaurants und Hütten verteilen sich über das Gipfelplateau – von der schnellen Jause auf der Sonnenterrasse bis zum Mittagessen mit regionalen Spezialitäten, immer mit Panorama.

Zwei Hinweise aus der Praxis: In den Ferienwochen ist die Mittagszeit zwischen zwölf und halb zwei am vollsten; wer um elf oder um zwei einkehrt, findet leichter einen Platz an der Sonne. Und die Terrassen mit Seeblick sind an schönen Tagen zuerst besetzt – wer den Platz will, kommt früh.

Tipps für Ihren Besuch

  • Früh starten: Am Vormittag ist die Fernsicht meist am klarsten und die Bahn leerer.
  • Schichten einpacken: Am Gipfel ist es deutlich kühler und windiger als im Tal – auch im Hochsommer.
  • Gästekarte prüfen: Die Bergbahn ist oft in der Sommer- oder Gästekarte enthalten.
  • Hochnebel nutzen: Wenn im Tal grauer Nebel liegt, ist der Gipfel im Winter häufig sonnig. Ein Blick auf die Bergsichtkamera vor der Auffahrt lohnt sich.
  • Schuhe: Die Höhenpromenade ist gut begehbar, die Gipfelwege sind es nicht überall – feste Sohlen sind sinnvoll.

Von der Schmittenhöhe starten

Die Schmittenhöhe ist selten nur ein Ziel, sondern meist ein Ausgangspunkt. Vom Gipfelplateau führen Höhenwege in mehrere Richtungen, Paragleiter starten hier, und im Winter beginnt die Talabfahrt direkt nach Zell am See.

Wer die Region weiter erkunden will, findet Anschluss über das Schmittental und unsere Übersicht der Skigebiete in Zell am See-Kaprun. Was die Region im Winter sonst bietet, steht unter Zell am See im Winter.

Sommer oder Winter – wann lohnt sich die Schmitten?

ZeitraumWas Sie erwartet
Juni bis SeptemberWandern auf der Höhenpromenade, Panorama, Familienstationen – die Hauptsaison des Berges
Oktober bis NovemberRuhige Zwischenzeit, eingeschränkter Bahnbetrieb – vorher Betriebszeiten prüfen
Dezember bis AprilSkibetrieb mit rund 77 Pistenkilometern, Talabfahrt bis in den Ort
Hochnebeltage im WinterDer beste Grund für die Auffahrt: Sonne über dem Wolkenmeer

Schmittenhöhe oder Kitzsteinhorn?

Die beiden Berge sind keine Konkurrenz, sondern zwei verschiedene Ausflüge. Kurz gefasst: Die Schmittenhöhe ist der nähere, wärmere, waldreichere Berg mit dem Seeblick – ideal für Familien, für Wanderungen und für alle ohne Auto. Das Kitzsteinhorn ist der hochalpine Gegenpol mit Gletscher, ewigem Eis und Schnee auch im Oktober und Mai.

Wenn Sie nur einen Tag haben und das Wetter stabil ist, bietet das Kitzsteinhorn das spektakulärere Erlebnis. Ist die Zeit knapp, das Budget begrenzt oder sind kleine Kinder dabei, ist die Schmittenhöhe die entspanntere Wahl. Ausführlich abgewogen haben wir das unter Kitzsteinhorn oder Schmittenhöhe.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Schmittenhöhe?

1.965 Meter. Vom Gipfel reicht der Blick über den Zeller See bis zu rund 30 Dreitausendern, darunter das Kitzsteinhorn und die Gletscher der Hohen Tauern. Die Aussichtsplattform Kaiserblick ist der bekannteste Aussichtspunkt.

Wie viele Pistenkilometer hat die Schmittenhöhe?

Rund 77 Pistenkilometer, vom flachen Übungshang bis zur anspruchsvollen schwarzen Abfahrt. Dazu kommen Funslope XXL, ein Snowpark, eine eigene Kidsslope und Nachtskilauf an ausgewählten Abenden. Damit ist sie das größere der beiden lokalen Skigebiete.

Kommt man ohne Auto auf die Schmittenhöhe?

Ja, und das ist ihr größter Vorteil. Die Gondeln starten am Stadtrand von Zell am See und sind vom Bahnhof zu Fuß oder mit dem Skibus erreichbar. Im Winter endet die Talabfahrt wieder fußläufig zum Ort – keine Mautstraße, kein Parkplatzproblem.

Schmittenhöhe oder Kitzsteinhorn – was ist besser?

Das sind zwei verschiedene Ausflüge. Die Schmittenhöhe ist der nähere, wärmere, waldreichere Berg mit Seeblick, ideal für Familien, Wanderungen und alle ohne Auto. Das Kitzsteinhorn ist der hochalpine Gegenpol mit Gletscher und Schnee auch im Oktober und Mai. Bei stabilem Wetter und nur einem Tag ist das Kitzsteinhorn spektakulärer.

Ist die Bergbahn in der Gästekarte enthalten?

Häufig ja. Die Schmittenhöhebahn ist bei vielen Betrieben in Zell am See über die Sommer- beziehungsweise Gästekarte abgedeckt. Fragen Sie in Ihrer Unterkunft nach, bevor Sie ein Ticket lösen.

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